KI & Vertrauen

Wir zeigen der Führungskraft keine Bewertung.
Dafür gibt es kein Feld.

Ein Gespräch, zwei Ansichten. Was die Führungskraft nicht sieht, haben wir nicht ausgeblendet — es gehört gar nicht in ihre Ansicht.

Was Mara sieht

  • Ihre vollständige Auswertung, Gespräch für Gespräch
  • Wie schnell sie spricht, wo sie abschwächt und wie oft sie Füllwörter verwendet
  • Wie sie auf Einwände reagiert hat und wer wie viel gesprochen hat
  • Den Coaching-Text: was gut lief, was ihr entgangen ist, was sie üben sollte
  • Alle Ergebnisse ihrer Übungen

Was ihre Führungskraft sieht

  • Wie viele Gespräche sie geführt und wie oft sie geübt hat
  • Wann sie zuletzt aktiv war
  • Ihre Gespräche in der Bibliothek, mit Redeanteil und der KI-Zusammenfassung des Gesprächs
  • Keine Note
  • Keine Rangliste und keinen Soll-Ist-Vergleich
  • Kein KI-Urteil darüber, wie sie sich geschlagen hat

Probieren Sie es aus

Wie groß ist Ihr Team?

Ein Durchschnitt aus zwei Personen schützt niemanden. Im Team lässt sich schnell zurückrechnen, wessen Wert dahintersteckt. Ziehen Sie den Regler und sehen Sie, was bei der Führungskraft ankäme.

Ihr eigener Wert zählt nicht mit — Sie kennen ihn und könnten ihn sonst aus dem Durchschnitt herausrechnen.

Nicht sichtbar
Wir zeigen nichts an

Bei 3 Personen bleiben neben Ihnen die Werte von 2 anderen. Das ist zu wenig — aus einem solchen Durchschnitt ließe sich auf einzelne Personen zurückrechnen.

Der Unterschied

„Wir zeigen es nicht“ ist ein Versprechen.
„Dafür gibt es kein Feld“ ist eine technische Grenze.

Wenn jemand bei uns eine Note in die Führungsansicht einbauen will, kommt die Änderung nicht durch. Nicht, weil jemand sie von Hand abfängt — die Tests schlagen fehl. So sieht das aus:

// manager-contract.ts
  daysSinceActive: number | null
+ callScore: number          // „nur für die Führungskraft“

✓ no-person-profiling.test.ts
✓ intended-purpose-copy.test.ts
× employer-firewall-behaviour.test.ts
    > each member exposes EXACTLY the
      declared contract keys

  In den Daten, die die Führungskraft erhält,
  ist ein neues Feld aufgetaucht. Wenn es etwas
  darüber aussagt, wie eine einzelne Person
  bewertet wird, gehört es dort nicht hin.

  Tests  1 failed

Nachgestellt aus unserem eigenen Testlauf. Jede dieser Prüfungen haben wir kontrolliert, indem wir den Fehler absichtlich wieder eingebaut haben. Ein Test, der noch nie rot war, beweist nichts.

Der berechtigte Einwand

„Aber ich muss mein Team doch führen können.“

Stimmt. Sie behalten alles, was Sie zum Führen brauchen. Weg ist nur, was Sie zum Benoten bräuchten.

Wer gerade nicht vorankommt

Drei Hinweise, die sich direkt aus den Zahlen ergeben: seit Längerem nicht aktiv, in diesem Zeitraum nicht geübt, oder nur geübt und keine Gespräche geführt. Das reicht als Anlass für ein Gespräch. Eine Note ist es nicht.

Wo das Team steht

Durchschnitte und Lücken auf Teamebene, sobald genug Personen einbezogen werden können. Damit planen Sie Schulungen, ohne Einzelne zu benoten.

Das Gespräch führen Sie selbst

Mara hat ihre Auswertung. Fragen Sie danach. Sie entscheidet selbst, was sie mit Ihnen teilt. Was jemand freiwillig zeigt, ist ein besserer Einstieg als etwas, das hinter seinem Rücken ausgewertet wurde.

Was uns das kostet

Wir sagen Ihnen offen, wo diese Entscheidung wehtut.

Kleine Teams sehen weniger. Unter fünf Personen zeigen wir gar keinen Durchschnitt. Das ist eine echte Einschränkung. Wir könnten die Grenze senken — dann ließe sich aus dem Wert aber wieder auf einzelne Personen zurückrechnen.

Kein Ranking. Wenn Sie Ihre Leute in eine Reihenfolge bringen wollen, sind wir das falsche Produkt. Das sagen wir lieber jetzt als nach der Unterschrift.

Wir haben Funktionen entfernt, die gut ankamen. Eine davon sortierte Menschen in fünf Persönlichkeitstypen. Seit August 2026 ist sie weg — samt der Zuordnungen, die bereits gespeichert waren.

Für die Mitbestimmung

Die drei Fragen, die Ihr Betriebsrat stellen wird.

„Findet hier eine Leistungskontrolle statt?“

Die Führungskraft sieht Zahlen zur Tätigkeit: geführte Gespräche, Übungen und den Zeitpunkt der letzten Aktivität. Keine Note. Keine Rangliste. Keinen Soll-Ist-Vergleich für einzelne Beschäftigte. Dass diese Zahlen kein Beleg für Entscheidungen über Gehalt, Beförderung oder Abmahnung sind, steht auch im Produkt selbst — direkt über den Zahlen.

„Werden Emotionen oder die Stimme analysiert?“

Nein. Wir lesen den Text des Gesprächs und wann welches Wort gefallen ist. Aus den Zeitpunkten ergibt sich das Sprechtempo, aus dem Text die Wortwahl. Wie jemand klingt, bewerten wir nicht, und auf Gefühle schließen wir nicht.

„Können Sie das belegen?“

Ja. Die technischen Aussagen auf dieser Seite sind durch Tests abgesichert, die bei jeder Änderung neu laufen. Die Liste geben wir Ihnen — samt der Fälle, in denen ein Test selbst fehlerhaft war. Auch die halten wir mit Datum fest.

Ehrliches Coaching braucht einen geschützten Raum.

Wer ein Gespräch ehrlich auswertet, benennt auch, was schieflief. Das tut man nur, wenn die Auswertung nicht auf dem Schreibtisch der Führungskraft landet.